Fans fragen, Al antwortet

Eines Tages im August 2009, als Al und Dave gerade auf Tour waren, brauchte Al einen Fahrer für einen kurzen Trip von New Jersey nach New York City. Ich war die Glückliche! Während der Fahrt hat Al netterweise einige Fragen beantwortet, die ich aus seinen Internet-Fangruppen aufgeschrieben hatte. (Vielen Dank, Al.)

Al hat geantwortet, während ich am Steuer saß, also hatte ich keine Gelegenheit, mir Notizen zu machen. Was folgt, habe ich aus dem Gedächtnis aufgeschrieben.

Über “Café Society”

Frage: Worum geht es in dem Lied “Café Society”?

(Anmerkung der Autorin: Ich hatte Al diese Frage schon einmal gestellt, vor ein paar Jahren. Damals hatte er geantwortet, er erinnere sich nicht an dieses Lied, aber wenn er den Text vor Augen hätte, könnte er die Frage vielleicht beantworten. Also habe ich den Text diesmal mitgebracht und er hat ihn sich durchgelesen.)

Antwort: Also, ich bin nicht ganz sicher, schließlich ist dieses Lied 25 Jahre alt. Aber ich kann dir sagen, was ich glaube, worum es geht. Wenn ich das Lied heute schreiben würde, würde es folgendes bedeuten. Es geht um einen Club in Los Angeles, die „Rainbow Bar and Grill“. Wenn es im Text heißt „I come to you“ oder „I think of you“, ist mit „you“ dieser Club gemeint. Das war ein Ort, zu dem man hingehen konnte und man konnte verschnaufen von seinen Alltagsproblemen, „sinking deep into the river of oblivion you make“ (sinngemäß: tief versinken im Fluss des Vergessens, den du schaffst). Zweimal in meinem Leben hatte ich einen dieser seltenen Momente, wo alles gut war, „Gott ist in seinem Himmel, alles ist in Ordnung mit dieser Welt“. Beide Male war ich in der „Rainbow Bar and Grill“.

F: Die Fans hatten nicht erwartet, dass dieser Club in den USA ist, weil ganz am Ende dieser Mann mit dem britischen Akzent sagt: “Entschuldigen Sie, mein Herr, sind Sie ein Mitglied?” Viele von uns dachten aufgrund dieser Schlusszeile, dass der Club in England oder Kontinentaleuropa wäre.

A: Diese Zeile war nur Verzierung und sie hatte keine besondere Bedeutung im Hinblick auf den Standort des Clubs.

Über “Carol”

F: Diese Frage dreht sich um folgende Zeilen aus “Carol”:

Greif nach unten, Silberschiff aus den Sternen
Ich weiß du bist da
Ich weiß du wirst mich verstehen
Du könntest mich überall hinbringen
Ich weiß es muss dich geben

Auf was bezieht sich das “Silberschiff”? Sind diese Zeilen eine etwas elegantere Art, zu sagen: „Beam mich rauf, Scotty“? Wer singt diese Zeilen – Carol? Oder die Person, die zu Carol spricht? Warum wird das Silberschiff sie verstehen?

Anmerkung der Autorin: Al lacht über den Teil mit „Beam mich rauf, Scotty.“

A: Carol singt diese Zeilen. Sie fühlt sich gefangen in einer unmöglichen Situation und sie will verzweifelt da heraus. Sie hofft, dass irgendwo irgendwer, oder irgendetwas, ihr Bitten hören und verstehen wird, um sie da herauszuholen, weil sie es selbst nicht kann. Sie sieht nichts und niemanden in der wirklichen Welt, der ihr helfen kann, also hofft sie, dass etwas, das ihrer Einbildung oder ihren Träumen entstammt, ihr zur Hilfe eilen wird. Es könnte tatsächlich ein Raumschiff sein, das sie aus ihrer Falle rettet.

Über „Hanno The Navigator“

F: In bezug auf die Zeile “Unsere uralten Schiffe segeln noch immer” in “Hanno The Navigator”: Über was für uralte Schiffe reden wir hier? Schiffe, die selbst zu Hannos Zeiten schon uralt waren? Oder Schiffe, die man heutzutage für uralt hält? Gibt es heutzutage noch Dreiruderer, die über unsere Ozeane kreuzen?

A: Es gibt tatsächlich noch Dreiruderer. Einer wurde kürzlich von der griechischen Navy gebaut. Das Bild auf dem Cover von „Sparks Of Ancient Light“ basiert auf genau diesem Schiff. Ich weiß nicht, ob dieses Schiff tatsächlich schon auf einem Ozean unterwegs war oder nicht. Also… Ich denke, beide Möglichkeiten aus deiner Frage könnten richtig sein.

Über “Here In Angola”

Anmerkung der Autorin: Al erwähnte, dass er dieses Lied selten singt, weil ihn die falsche Aussprache von “Coppola” beschämt: Er hat Coppola auf Angola gereimt, aber eigentlich wird Coppola auf der ersten Silbe betont.

F: Hier scheint es um eine Person zu gehen, die zu einem, wie auch immer gearteten, neuen Glauben konvertiert ist, richtig?

A: Ja. Ich habe Leute erlebt, die zu einem neuen Glauben gewechselt sind und dann über nichts anderes mehr geredet haben. Das finde ich nervig.

F: Beziehst du dich auf einen bestimmten Glauben? Geht es beispielsweise um Bob Dylans Konvertierung zum Christentum, oder um eine Person, die zum Kommunismus übergewechselt ist?

A: Nein, keine besondere Person, auch kein besonderer Glaube oder politischer Standpunkt. Einfach nur das generelle Phänomen.

F: Die Erwähnung von Francis Ford Coppola und des Colonel der Kavallerie scheinen darauf hinzudeuten, dass dieses Lied irgendwas mit dem Film „Apocalypse Now“ zu tun hat. Stimmt das?

A: Nein. Zu dieser Zeit hatte ich ein Gerücht gehört, dass Francis Ford Coppola mit mir in Kontakt treten wollte, weil er gerade an einem Film arbeitete und mit mir darüber reden wollte, Musik dafür zu schreiben. Also spukte er mir im Kopf herum und deswegen taucht er in dem Lied auf. Dann kamen „Cola“ und „Angola“ dazu, weil ich dachte, das reimt sich auf „Coppola.“ Übrigens hat sich Coppola nie mit mir in Verbindung gesetzt.

F: Hat die Anspielung auf “Angola” irgendwas mit dem Congo River zu tun, dem Weg ins Herz der Finsternis? (Anmerkung des Übersetzers: Bezieht sich auf den Roman „Herz der Finsternis“ von Joseph Conrad, der im Kongo spielt.) Behauptet das Lied, dass die Konvertierung der Person, um die es hier geht, sie in das Herz der Finsternis führt?

A: Es gibt keine Verbindung zwischen diesem Lied und dem Congo River in Angola. Das Wort „Angola“ habe ich, wie gesagt, nur gewählt, weil ich dachte, es reimt sich auf „Coppola“. (Pause, während Al über die Frage nachdenkt, ob in diesem Lied die Konvertierung ins Herz der Finsternis führt.) Ja, es ist schon möglich, dass eine Konvertierung dieser Art ins Herz der Finsternis führen könnte. Denk nur an den Konflikt in Nordirland oder die Spanische Inquisition, zum Beispiel. Aber ich erinnere mich nicht daran, dass ich das im Kopf hatte, als ich dieses Lied schrieb.
Du must auch dran denken, dass nicht jede Zeile jedes Liedes, das ich schreibe, für sich genommen Sinn ergibt. Jeder Vers ist wie eine Farbe in einem Gemälde. Das Gemälde als Ganzes bedeutet etwas, aber wenn man nach der Bedeutung jeder einzelnen Zeile meiner Lieder fragt, ist das, als würde man fragen: „Was bedeutet das Gelb in diesem Bild?“ Die Farbe Gelb bedeutet gar nichts ohne den Kontext all der übrigen Farben und Formen.
Manchmal wähle ich Wörter, die einfach gut klingen und die passende Anzahl von Silben haben, die ich gerade brauche. Ich denke nicht unbedingt daran, ob diese paar Wörter für sich genommen einen Sinn ergeben.
(Anmerkung der Autorin: Ich denke doch, es gibt eine Verbindung zwischen dem Thema der Konvertierung, „Apocalypse Now“ und dem „Herz der Finsternis“ in diesem Lied. Ich behaupte nicht, dass Al das bewusst so arrangiert hat, ich sage bloß, dass ich es so wahrnehme und dass diese Verbindung für mich einen Sinn ergibt.)

Über “Josephine Baker”

F: Zu dem Lied “Josephine Baker” möchte ein Fan wissen, ob die weibliche Stimme, die er am Ende des Liedes hört, tatsächlich die von Josephine Baker ist.

A: Al sagt, er glaubt nicht, dass da am Ende des Liedes eine weibliche Stimme reingemischt wurde. Natürlich ist dieses Lied vor zwei Jahrzehnten erschienen, also könnte er es vergessen haben.

Anmerkung der Autorin: Ich habe mir das Lied nochmal angehört und habe zuerst keine weibliche Stimme am Ende gehört. Dann hat Bob (die Person, die die Frage gestellt hat) erklärt, dass man die Stimme nur leise hören kann, wenn die Musik ausblendet, und dann lauter in den letzten Noten. Also habe ich nochmal reingehört, und jetzt höre ich die Stimme auch. Ich glaube, es ist nicht bloß eine einzelne Stimme, und sie ist, wie Bob sagt, wirklich wunderschön. Ich schätze aber, Al hätte sich dran erinnert, wenn sie Josephine Baker da hineingemischt hätten. Ich denke also, was wir da hören, sind ganz normale Hintergrundsängerinnen. Aber wenn sich nochmal die Gelegenheit ergibt, packe ich die CD ein und bitte Al, sich den Schluss des Liedes anzuhören, damit er weiß, wovon Bob redet.

Über „Mona Lisa Talking“

F: Jetzt geht es um das Lied “Mona Lisa Talking”. Während der letzten Wiederholung des Refrains singen die weiblichen Hintergrundsängerinnen “Warte nicht, zögere nicht/ warte nicht, zögere nicht”, gefolgt von einigen “oooo’s”. Dann kommt noch ein Vers, den sie singen, aber den wir nicht verstehen können. Wie lautet der Text?

Anmerkung der Autorin: Al hat diese Frage mindestens zweimal beantwortet, und ich habe seine Antwort laut wiederholt, damit ich sie nicht vergessen. Aber ich habe sie trotzdem vergessen. Nachdem ich mir das Lied selbst nochmal angehört habe und nach ein paar Anregungen von anderen Fans, ist hier die genaueste Antwort, die ich geben kann: "Time's running out fast“ (sinngemäß: „die Zeit läuft uns rasch davon“), dann: "it might not last" (in etwa: „es wird wohl nicht ewig dauern“) oder "and it may not last" („es wird nicht andauern“).

Al erwähnte noch, dass er die Akkord-Folge zu Beginn von “Mona Lisa Talking” sehr mag. Sie gefällt ihm so sehr, dass er sie nochmal in einem anderen Lied benutzen wollte. Aber er wollte nicht, dass das neue Lied so klingt wie das alte, also ist er in ¾-Takt gewechselt und hat „Like William McKinley“ draus gemacht. Ich habe mittlerweile die Anfänge beider Lieder nochmal angehört und jetzt weiß ich, was Al meint. Die beiden Lieder sind in unterschiedlichen Tonarten, aber die Eröffnungs-Akkorde, zusammen mit einem Solo-Instrument, das in beiden Liedern kurz nach dem Beginn einsetzt, sind sehr ähnlich. Das Solo-Instrument klingt wie ein Holzblasinstrument, aber ich bin nicht sicher.

Über “Sand In Your Shoes”
F: Was das Lied “Sand In Your Shoes” angeht: Von welchen Inseln kam “my lady of the islands” (meine Dame von den Inseln)?

A: Keine besonderen Inseln. Im Grunde mag ich den Vers “goodbye to my lady of the Islands” überhaupt nicht und ich habe mich sehr angestrengt, mir einen alternativen Vers auszudenken. Mir sind ungefähr 30 Alternativen eingefallen, aber keine war besser als “goodbye to my lady of the Islands”. Also habe ich aufgegeben und diese Zeile so gelassen, wie sie war.

Anmerkung der Autorin: An dieser Stelle sagte ich, dass es wahrscheinlich gar nicht schlecht sei, dass er die Zeile so gelassen hat, denn viele von uns denken, dieses Lied heißt „My Lady Of The Islands“ und manche haben keine Ahnung, welches Lied sich hinter „Sand In Your Shoes“ verbirgt. Al stimmte mir zu, dass es in dem Fall ein Glück war, die Zeile so gelassen zu haben.

Über seinen Tourneeplan

F: Wann kommst du mal wieder nach England? Oder sogar nach Kontinentaleuropa?

A: Naja, ich war ja erst kürzlich dort, also vielleicht nächstes Jahr – in ein oder zwei Jahren.

Über seine Arbeit im Allgemeinen

F: Brennt dein kreatives Feuer immer noch so hell wie immer?

A: Ja, das glaube ich doch. Ich denke sogar, meine letzten beiden Alben zählen zu den besten, die ich je gemacht habe. Ich glaube, „Beach Full Of Shells“ war das erste Album seit „Past, Present & Future“, auf dem ich jedes einzelne Lied komplett alleine geschrieben habe. An allen Alben dazwischen war jemand als Co-Autor beteiligt oder ich musste beim Schreiben bestimmte Vorgaben erfüllen, bei mindestens einem Lied. Also ist es nur logisch, dass ich mit diesen letzten beiden Alben sehr glücklich bin.

F: Bist du glücklich mit deiner Arbeit?

A: Das kann ich nur beantworten, indem ich sage, dass meine Arbeit in zwei Bereiche unterteilt ist. Fünf Prozent sind Auftritte auf der Bühne oder Aufnahmen im Studio. Bei diesen fünf Prozent ist alles bestens und ich bin glücklich. Die anderen 95 Prozent bestehen daraus, was ich tun muss, um DAHIN zu kommen. Da lebt man aus Koffern, wartet in Flughäfen oder auf einen Fahrer, fährt mit dem Auto, fliegt, wartet auf verspätete Flüge, hängt in Hotelzimmern herum undsoweiter. Das ist einfach nur Arbeit. Es ist nicht schlimm, aber es macht keinen Spaß. Das ist die „Arbeit“ an meiner Arbeit. In jedem Beruf gibt’s Sachen, die langweilig sind, oder die man einfach tun muss, um zu den anderen Sachen zu kommen, die Spaß machen und einem was bringen. In meinem Beruf ist das nicht anders.

Bonus Frage und Antwort

Diese Frage wurde bei anderer Gelegenheit gestellt und beantwortet, und zwar im Februar 2009 nach einem Auftritt von Al und Dave in Tarrytown, New York. Ich wollte Al eigentlich selbst fragen, aber ich habe ihn verpasst. Dave hat freundlicherweise angeboten, die Frage auszurichten und mir die Antwort zu übermitteln.

F: Du hast mal gesagt, dass du manche deiner eigenen Platten magst, andere überhaupt nicht, und dass es ein oder zwei gibt, denen du neutral gegenüber stehst. Welche gehören zu welcher Kategorie?

A: Ich mag, im Großen und Ganzen:
Past Present Future
Modern Times
Year of the Cat
Rhymes in Rooms
Between the Wars
Down in the Cellar
A Beach Full of Shells
Sparks of Ancient Light

Bei diesen bin ich unschlüssig:
Time Passages
24 P/Carrots

Diese hier mag ich nicht, im Großen und Ganzen:
Bedsitter Images
Love Chronicles
Zero She Flies
Orange
Indian Summer
Russians and Americans
Last Days of the Century
Famous Last Words.


Carol Vermilyea
ins Deutsche übersetzt von René Klammer

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Untenstehend die amerikanische Originalversion:



Fans’ Questions, Al’s Answers

One day in August 2009 while Al and Dave were on tour, Al needed a driver for a short trip from central NJ to New York City. I was lucky enough to be that driver. During the ride, Al graciously answered a number of questions I had written down from his on-line fan groups. (Thank you, Al.)

Al was giving his answers as I was driving, so I had no opportunity to make notes. What follows are my best recollections of what Al had to say.

About "Café Society"

Q. What is the song "Cafe Society" about?

Author’s Note: I had asked Al this question once before, a few years back. He had said at that time that he didn't remember the song, but if he had the lyrics he might be able to answer the question. So this time I brought the lyrics, and he did read them.

A. Well, I'm not absolutely sure, since after all this song is 25 years old. But I can tell you what I think it's about. This is what it would have been about if I were writing it today. It's about a club in Los Angeles, the Rainbow Bar and Grill. When I say in the song "I come to you" or "I think of you," the "you"' is this club. It was a place where one could go and have respite from the problems of the everyday world, "sinking deep into the river of oblivion you make." Twice in my life I had one of those rare moments where all is well, "God's in his heaven, all's right with the world." Both times, I was at the Rainbow Bar and Grill.

Q. The fans hadn’t anticipated that this club would be in the USA because at the end a man with a British Accent says "excuse me sir, are you a member?" Many of us thought that the club was in England or in Continental Europe because of that last line.

A. We put that line in just as an embellishment and it had no particular meaning or significance about the whereabouts of the club.

About "Carol"

Q. This question is about the following lines in "Carol":

’Reach down, silvery ship from the stars
I know you’re there
I know you’ll understand me
You could take me anywhere
I know you must be there’

What does the "Silvery Ship" refer to? Are these lines a more elegant way of saying "Beam Me Up Scotty?" Who is singing these lines—Carol, or the person speaking to Carol? Why will the silvery ship understand the singer?

Author’s Note: [Al laughed at the part about "Beam Me Up Scotty."]

A. Carol is singing these lines. She feels trapped in an impossible situation and is desperate for a way out. She hopes that someone or something, somewhere, will see her plight, understand it, and get her out of it since she is not able to get herself out of it. She doesn’t see anyone or anything in the real world that can help her, so she’s hoping that something from the world of her imagination or dreams will come to the rescue. It might actually be a starship, but the lines could also refer to anything that would come and take her out of the trap.

About "Hanno The Navigator"

Q. Regarding the line "Our ancient ships go sailing still" in "Hanno the Navigator." What ancient ships are we talking about here? Ships that were ancient even at the time of Hanno? Or ships that people today consider ancient? Do we have triremes sailing our oceans today?

A. Actually there is a trireme in existence today. It was built quite recently by the Greek Navy. The picture on the front of "Sparks of Ancient Light" is based upon that actual ship. I don't know if that ship has sailed an ocean or not. So...I guess the line could refer to either of the options in your question.

About "Here in Angola"

Author’s note: Al mentioned that he doesn't sing this song much because he's embarrassed about mis-pronouncing "Coppola." He rhymed "Coppola" with "Angola," but actually the accent in "Coppola" should be on the first syllable.

Q. This seems to be about a person who has converted to a new faith of some kind, right?

A. Yes. I've experienced people who have converted to a new faith and then that's all they can talk about, which I find annoying.

Q. Were you referring to any particular new faith? Were you talking about Bob Dylan's conversion to born-again Christianity, or to a person who had become a communist, for example?

A. No, no particular person or faith or political view. Just the general phenomenon.

Q. The mentions of the "colonel of the cavalry" and Francis Ford Coppola made us think that this song had something to do with the movie "Apocalypse Now." Does it?

A. No. Around that time I had heard a rumor that Francis Ford Coppola was trying to reach me because he was working on a movie and wanted to talk to me about doing some music for it. So I had him on my mind and that's why I put him in the song. Then "Cola" and "Angola" went in because I thought they rhymed with "Coppola." By the way, Coppola never did get in touch with me.

Q. Does the reference to "Angola" have anything to do with the Congo River, the way to the Heart of Darkness? Is the song saying that the person's conversion is actually leading him to the Heart of Darkness?

A. There's no connection between this song and the Congo River in Angola. The word "Angola," as I mentioned before, was chosen because I thought it rhymed with "Coppola." [Pause while Al considered the question about the conversion leading to the Heart of Darkness.] Yes, it's possible that a conversion of this type could lead to a Heart of Darkness. Think of the conflict in Northern Ireland or the Spanish Inquisition, for example. But I don't recall that I had that in my mind while writing the song.

Also, you need to realize that not every line of every song I write will make sense on its own. Each line is like a color in a painting. The painting overall will mean something, but to ask for a meaning for every line in one of my songs is like asking "what does the yellow in this painting mean?' The color yellow in a painting doesn't mean anything without the context of all the rest of the colors and the shapes.

Sometimes I just put in words that sound okay and fit the number of syllables I need. I don't necessarily think about whether those several words make sense by themselves.

Author’s Note: I still feel that there is some connection between the conversion theme, Apocalypse Now, and Heart of Darkness in this song. I'm not saying that Al put it there, I'm just saying that I perceive it and such a connection seems to make sense to me.

About "Josephine Baker"

Q. Regarding the song 'Josephine Baker,' a fan wants to know if the beautiful female voice he hears at the end of this song is in fact Josephine Baker's voice.

A. Al said he doesn't think there was any female voice dubbed at the end of this song. Of course, this song came out two decades ago and he might have forgotten.

Author’s Note: I listened to the song and at first didn't hear any female voice toward the end of the song. Then Bob (the person who asked the question) elaborated that the voice can only be heard very quietly as the music winds down, and louder in the last two notes. I listened with these instructions in mind, and now I do hear it. I think it is more than one female voice, and as Bob says, very beautiful. My guess is that Al would have remembered if they had dubbed in Josephine herself. So I think what we're hearing is just regular female backing vocals. But if I have another chance, I’ll bring the CD and ask Al to listen to the very end so he can hear what Bob is talking about.

About "Mona Lisa Talking"

Q. This is about the song "Mona Lisa Talking." During the last repetition
of the chorus, the female backing vocalists sing "Don't wait don't hesitate,
don't wait don't hesitate," followed by some oooo's. Then there is another
line of words they sing, which we can't make out. What are they saying?

Author’s Note: Al answered this question at least twice, and I repeated his answer aloud so as not to forget it. But I forgot it anyway. After listening to the song myself and getting some input from other fans, here’s the closest answer I can give:

A. "Time's running out fast," then "it might not last" or "and it may not
last."

Al also mentioned that he really liked the chord sequence at the beginning of Mona Lisa Talking. He liked it so much he wanted to use it in another song. But he didn't want the new song to sound just like the old one, so he switched to 3/4 time and created "Like William McKinley." I've now listened to the beginnings of these two songs, and I see what Al is talking about. The songs are in different keys, but the relationship between the opening chords, along with a solo instrument that comes in shortly after the beginning in each song, are very similar. The solo instrument sounds like some kind of woodwind to me but I’m not certain.

 About "Sand in Your Shoes"

Q. Regarding the song "Sand in Your Shoes," which islands did "my lady of the Islands" come from?

A. "No particular Islands. In fact, I don't like the line 'goodbye to my lady of the Islands' at all and I put great effort into coming up with an alternate line. I came up with about 30 alternates, but didn't like any of them as well as 'goodbye to my lady of the Islands.' So I gave up and left the line the way it was."

Author’s Note: at this point I said that it might have been a good thing that Al did leave it the way it was, because so many of us think of this song by the name "My Lady of the Islands" and some of us have no idea which song "Sand in Your Shoes" refers to. Al agreed that in that case, it was lucky that he left the line as it was.

About Al’s Tour Schedule

Q. When are you coming to the UK again? Or even continental Europe?

A. Well, of course I was there quite recently, so probably in about a year—a year or two.

About Al’s Work in General

Q: "Do your creative fires burn as brightly as ever?"

A: Yes, I think so. In fact, I think my two last albums are among the best I ever did. I think 'A Beach Full of Shells' was the first album since 'Past Present Future' where I wrote every song completely on my own. All the albums between those two involved someone else co-writing, or me writing to meet certain specifications, on at least one song. So it makes sense that I’d be very happy with those last two albums.

Q. Are you happy in your work?

A. "I can answer this by saying that I think of my work as being divided into two parts. Five percent of it is being on stage performing, or being in the studio recording. In this five percent, ‘it’s all good’ and I am happy. The other 95% is what I have to do to GET to the stage or to GET to the studio. This means living out of suitcases, waiting in airports or waiting for a driver, driving or riding in cars, being on planes, waiting for planes that are late, hanging out in a hotel room, etc. This is just plain work. It's not awful, but it's not enjoyable. It's the "job" part of the job. Everyone has parts of their job that are boring or have to be done in order to get to the parts of the job that are fun and rewarding, and my work is no different.

Bonus Question and Answer

This question was asked and answered at a separate time, back in February of 2009 after the Al and Dave show at Tarrytown, New York. I was going to ask Al the question myself, but I missed him. Dave very kindly volunteered to ask Al the question, and convey the answer to me.

Q. In the past you have said that there are several of your own albums that you like, several you dislike, and one or two about which you are neutral. Which are which?

A. I like, overall:

Past Present Future
Modern Times
Year of the Cat
Rhymes in Rooms
Between the Wars
Down in the Cellar
A Beach Full of Shells
Sparks of Ancient Light

I’m on the fence about:

Time Passages
24 P/Carrots

I don’t like, overall:

Bedsitter Images
Love Chronicles
Zero She Flies
Orange
Indian Summer
Russians and Americans
Last Days of the Century
Famous Last Words.


Carol Vermilyea