Braunschweig, 21.10.2008

 
SETLISTE

Midnight Sea (Dave solo)
Decartes In Amsterdam (Dave solo)
The Loyalist (Dave solo)

House Of Clocks
Flying Sorcery
(A Child`s View Of) The Eisenhower Years
Like William McKinley
On The Border
Nighttrain To Munich
Song On The Radio

PAUSE

Dave Solo

Sirens Of Titan
Clifton In The Rain/A Small Fruit Song
Bedsitter Images
Hanno The Navigator
The Ear Of The Night
Broadway Hotel
Year Of The Cat

ZUGABE

Joe The Georgian



Von Thorsten Bock haben wir diese Fotos bekommen:




























KONZERTBERICHT

Am Dienstag dem 21. Oktober trat Al Stewart (mit Dave Nachmanoff) im Braunschweiger "Gastwerk" auf.
Die beiden spielten gut gelaunt eine Menge alte und junge, aber wenig bekannte Songs.Während Dave das "Vorprogramm" sang, lief Al einmal durchs Publikum, und wurde dabei praktisch kaum erkannt.Er ist eben herrlich normal!
Für einen Großteil der etwa 200 Besucher war es das 1. Al Stewart Konzert. So auch für mich.
Ich kenne Al´s Songs seit ungefähr 25 Jahren, bewußt wahrgenommen hab ich ihn aber erst 1988, als "Red Toupe" und "King of Portugal" von "Last Days of the Century" regelmäßig in meiner Radiostation ("Radio FFN") gespielt wurden.
Schnell (erst als Vinyl, später nochmal als CD*) gekauft, ist und bleibt es für mich das beste Al-Stewart-Album. Bin eben ein Kind der 80er.
Als Al und Dave dem Publikum dann doch den Gefallen taten, und "Year of the Cat" spielten, hatten so einige Tränen (des Glücks) in den Augen, und der anschließende Beifall und Jubel fiel ungleich frenetischer als ohnehin schon aus.
Auf so einem kleinen Konzert hat man den Vorteil, mit dem Künstler sogar reden zu können. Ich wechselte ein paar Worte mit ihm, (über Autogramme, Musikwünsche und mein Lieblingsalbum). Natürlich signierte er mir das mitgebrachte CD-Cover.
Schade (für mich) war nur, daß er nichts von "Last Days of the Century" spielte.
Al Stewart zu mir: "Josephine Baker? Is that your favorite? I can´t remember that song."
Der gute Al hat nach eigener Aussage etwa 400 Songs geschrieben. Schade, daß er sich an seinen besten nicht erinnert.
Alles in allem ein sehr schönes Konzert, klein aber fein. Ohne Gedränge, irrwitzige Eintrittspreise und ewiges Warten.
Dave´ s eigene Songs gaben mir nichts, aber sein Gitarrenspiel und Begleitgesang zu Al´s Liedern waren perfekt!
Also wer Al Stewart mag, sollte unbedingt die Chance nutzen, sich ihn live anzuhören und -sehen!
Und natürlich bin ich gerade dabei, meine Al-Stewart-CDs etwas zu vervollständigen.

Mit besten Grüßen

Roman Heinrich (Jg. 69) aus Brauschweig